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Briefedition Friedrich Fröbel

Über die Edition

Die hier vorliegende Onlineedition aller erhaltenen Briefe Friedrich Fröbels versteht sich als Beitrag, die Forschung durch neue und vielfach unbekannte Quellen anzuregen und zu fördern. Zwar wurden in der Vergangenheit bereits zahlreiche Briefsammlungen publiziert. Diese sind aber nicht nur lückenhaft, sondern werden oftmals editorischen Maßstäben nicht gerecht.

Zur Online-Edition

Die vorliegende Briefgesamtausgabe erhellt Fröbels Leben um zahlreichen Details und vermittelt vertiefte Kenntnis seines Wirkens und Werkes. Fröbels hat die generelle Tendenz, in seinen Briefen immer wieder autobiographisch zu werden, so dass durch die Briefe seines vorliegenden Selbstbildes um wesentliche Nuancen ergänzt wird. Schließlich ist das gesamte Briefmaterial ein Fundus für die Erforschung der Pädagogik Fröbels selbst und ergänzt damit sein publiziertes bzw. ediertes Werk (Schriften, Abhandlungen, Aufsätze), insbesondere hinsichtlich der Lebensperioden, in denen Fröbel kaum oder gar nicht publiziert hat.

Briefe haben eine kommunikative Funktion. Sie dienen unmittelbar der Korrespondenz, der Mitteilung gegenüber dem Briefpartner oder der Briefpartnerin – im Gegensatz zur systematischen Analyse (Abhandlung) oder zur zumeist subjektiven Tagebuchnotiz. Insofern haben Briefe immer eine persönliche Note und gebenEinblicke in die Persönlichkeit des Verfassers. Das gilt auch für die Briefe Fröbels, die bei allen mehr oder weniger sporadischen systematischen Äußerungen zu Erziehung und Unterricht zugleich viel von der Person Fröbel und seiner Briefkultur zu erkennen geben.

Gesucht werden kann in der Edition über drei Register:

die Sie auch über die Menüleiste oben aufrufen können. Weitere Informationen zur Benutzung und zum Zitieren finden Sie unter:

Geschichte der Briefausgabe

Die Fröbelbrief-Grundlagenforschung (Transkription der Briefe) erfolgte von 1991 bis 2002 an der „Fröbel-Forschungsstelle“ der Universität Duisburg unter Leitung von Prof. Dr. Helmut Heiland. Dieses langfristige Forschungsvorhaben wurde in Projekten von 1991 bis 1997 durch Zuwendungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und in dieser Zeit von Dr. Michael Gebel mitgetragen.

In einem weiteren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt hat die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Zusammenarbeit mit der Fröbel-Forschungsstelle von 2005 bis 2007 die transkribierten Brieftexte nach dem speziell für Computereditionen entwickelten Standard der Text Encoding Initiative ausgezeichnet und damit die langfristige Verfügbarkeit der Transkriptionsleistung gesichert. Die Präsentation der Fröbelbriefe steht seit Januar 2008 für die weitere Forschung im Internet zur Verfügung.

Eine kommentierte Edition war aus Zeitgründen im bisherigen Projektverlauf nicht realisierbar. Die zugrundegelegte Technik ermöglicht jedoch, dass die Texte langfristig erhalten werden und damit ein Fundament für weitergehende Bearbeitungen bieten.

Beteiligte Mitarbeiter(innen) in der BBF: Dr. Christian Ritzi (damaliger Bibliotheksleiter), Martina Kirstein (Projektmitarbeiterin), Dr. Stefan Cramme (technische Projektbetreuung).

Für einzelne Hinweise danken wir: Dr. Karl Traugott Goldbach, Dr. Ulrich Müller, Dr. Harald Samuel.

Als Einführung in Fröbels Briefe ist im Mai 2008 ein Auswahlband erschienen: Helmut Heiland (Hrsg.): Friedrich Fröbel in seinen Briefen. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2008, 250 S. (Im Bibliothekskatalog)

Zur Transkription

Fröbels Orthographie wurde beibehalten, einschließlich des originalen Zeilenwechsels (bis auf die eigens vermerkten Fälle) und der originalen Streichungen bzw. Texthervorhebungen Fröbels. Kursivschrift bezeichnet generellen Wechsel der Schreibart Fröbels, Fettdruck stärkere Linienführung im Original. Doppelte Unterstreichung wird als einfache Unterstreichung und Farbwechsel wiedergegeben.

Technische Grundlage

Die Texte wurden nach den Richtlinien der Text Encoding Initiative (TEI) ausgezeichnet. Die verwendete DTD beruht auf TEI lite P4 und wurde geringfügig angepasst (in den Elementen opener, closer und dateline wurde das Element note zugelassen). Die Umwandlung in HTML erfolgte mit einem XSLT-Stylesheet auf der Grundlage von tei2html von John A. Walsh and Martin Holmes, das wiederum auf einem Stylesheet von Sebastian Rahtz beruht.

Urheberrecht

Jede Seite der Edition enthält am Fuß folgenden Hinweis: „Copyright © 2017 BBF/HFF“ („Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung Berlin“/„Prof. Dr. Heiland Fröbel-Forschungsstelle Universität Duisburg-Essen“). Briefes.

zuletzt verändert: 11.12.2017